Geschichte
Die bewegte Geschichte von 1879 bis 1972 1879Beim Gründungsjahr der damaligen Schützengesellschaft handelt es sich um eine Annahme, weil ein eigentliches Gründungsprotokoll nicht vorliegt. Am 5. Februar 1880 versammelte sich die Schützengesellschaft Liesberg, um die Jahresrechnung pro 1879 zu genehmigen, den Vorstand zu bestimmen und 4 Schiesstage festzusetzen. Von den Einnahmen im Betrage von Fr. 178.10 wurden damals Fr. 77.10 an die Schützenmitglieder verteilt, 12 Infanteristen bekamen je 2 Franken, 6 Franken Jahreslohn erhielt der Schreiber, und den Zeigern wurde pro Schiessübung 50 Cts. ausbezahlt. Mit diesem Eintrag beginnt das erste (existierende) Protokollbuch der Schützengesellschaft Liesberg. Der Vorstand bestand aus Fridolin Schweizer (Präsident), Peter Grun (Schreiber), Alphons Steiner, H. Jolidon und Johann Franz.
1885Am 16. August wurde ein „Gaben-Schiesset“ durchgeführt.
1886Liesberg-Stand und Liesberg-Feld trennten sich von der Schützengesellschaft ab. Offenbar gab es für einige Jahre sogar drei Vereine.
1889Am 24. April traten die Stand- und Feldschützen Liesberg dem neu gegründeten Schützenverband des Bezirks Laufen bei. Am 28. Juli nahmen beide Vereine auch am ersten Bezirkssektionswettschiessen in Laufen teil.
1897Die Liesberger Schützen vereinigten sich zum Schiessverein.
1904Die Feldschützengesellschaft Liesberg wurde gegründet. Im gleichen Jahre weihte man die erste Fahne ein.
Protokolleinträge bezüglich des Schiessvereins gab es noch bis 1910. Letztmals erwähnt wurde er an der Generalversammlung der Feldschützen im März 1911. 1907Die Feldschützengesellschaft trat in den Schweizerischen Schützenverband (SSV) ein.
1913Für Fr. 3'736.60 baute man sich den ersten Schiessstand im Gebiet „Hegg-Hübu“ und „Aebi“. Im März 1911 bewilligte die Gemeindeversammlung einen Beitrag von Fr. 800.-, weshalb mit dem Bau des Scheibenstandes sogleich begonnnen wurde. Für die unbezahlten Schulden musste sich jedes Mitglied mit Unterschrift haftbar erklären. Ob die Berappung aus dem eigenen Sack wohl der Grund war, dass der Scheibenstand schon nach 270 Metern Distanz zum Schützenhaus aufgestellt wurde? Nach der Fertigstellung des Schützenhauses wurde der Schiessstand an den Sonntagen vom 17. und 24. August sowie am Montag des 25. Augustes 1913 mit einem Schützenfest eingeweiht. Das Festkomitee bestand aus Julius Müller (Präsident), Josef Steiner und Otto Niederhäuser. Die Plansumme wurde auf Fr. 1'500.- festgesetzt. Ferner wurden 50 Kopfkränze aus Lorbeer (Fr. 1.75 das Stück) und 100 Ehrenmeldungen bestellt. Das Fest schloss schliesslich mit einem Reingewinn von Fr. 197.90 ab.
1927Der Gründung eines zweiten Schützenvereins sind wohl dunkle Tage vorausgegangen, und Unstimmigkeiten folgten auch ab und zu, weil beide Gesellschaften den gleichen Stand zu benützen hatten.
Die Schützengesellschaft Liesberg („Riederwald-Schützen“) wurde am 30. Juli 1927 im Bahnhofbuffet Liesberg gegründet. Bei der Gründungsversammlung waren 15 z.T. ehemalige Mitglieder der Feldschützen anwesend. Zum Präsidenten wurde Josef Saner gewählt. An der ersten Generalversammlung vom 4. Dezember 1927 wurde u.a. beschlossen, der Feldschützengesellschaft Liesberg eine Kollektivkündigung auf den 31. Dezember 1927 zuzustellen.
Die Aufteilung der Liesberger Schützen auf zwei Vereine, wurde aber nicht nur als Nachteil angesehen. Die entstandene Konkurrenz liess beide Vereine neu aufleben. 1934Die Schützengesellschaft beschaffte sich eine Vereinsfahne. Ebenfalls im Jahre 1934 holten sich die Riederwald-Schützen am Eidg. Schützenfest in Freiburg ihren ersten eidgenössischen, grossen Kranz, der nebst grossem Empfang mit Ehrendamen usw. gebührend gefeiert wurde.
1937Die Schützengesellschaft führte erstmals das Feldsektionswettschiessen im Riederwald („langen Acker-hohen Acker“) durch. Der dadurch entstandene Landschaden war 12 Jahre später infolge Uneinigkeit betr. Schadenersatz mit den Landeigentümern immer noch nicht geregelt.
Nur ein Jahr später, 1938, waren es die Feldschützen, die das Feldsektionswettschiessen im Dorf auf der Erhaldenweide („Erhollenweid“) etwas unterhalb des heutigen Schützenhauses durchführten. Das Glück war nicht auf der Seite des Organisators. So habe es dauernd geregnet, und das Wasser sei durch die Festhütte geflossen. Ältere Schützen erinnern sich noch, dass wegen des schlechten Wetters nur ein Gewinn von 60 Rappen herausgeschaut haben soll. 1945Bereits Ende der dreissiger Jahre machten sich die Liesberger Schützen Gedanken über einen neuen Schiessstand, weil der alte baufällig war und sich infolge des fortschreiten¬den Abbaus in der Lehmgrube und der Sprengungen durch die Portland Cementfabrik in absehbarer Zeit ein Schiessstand an einem anderen Ort aufdrängte. Im Januar 1943 trafen sich die Vorstände beider Vereine, konnten sich in der Auswahl des neuen Schiessplatzes aber nicht einigen. Beschlossen wurde jedoch, vorläufig im Rainrot einen provisorischen Schiessplatz mit Feldscheiben einzurichten. Ob dort dann auch wirklich Schiessübungen stattgefunden haben, ist weder belegt noch überliefert. Ohnehin war die ausserdienstliche Schiesstätigkeit während der Kriegsjahre eingeschränkt. An einer gemeinsamen Versammlung der beiden Vereine wurden im Februar 1944 die vom Präsidenten der Baukommission, Otto Niederhäuser, vorgestellten Projekte begutachtet und darüber abgestimmt. Genehmigt wurde das Projekt für eine Schiessanlage mit 10 Scheiben auf der Ehaldenweide. Die Gesamtkosten wurden auf Fr. 22'750.- veranschlagt. Weiter beschloss die Versammlung, Kreditgesuche an die Gemeinde, die Portland Cementfabrik und die Sport-Totogesellschaft zu richten. Beide Vereine erklärten sich in der Folge bereit, je einen Anteil von Fr. 5'000.- an die Erstellungskosten zu leisten (Aufnahme des Geldes bei der Darlehenskasse Liesberg). Nachdem die Finanzierungsfragen geklärt und alle Offerten eingeholt worden waren, konnte mit den eigentlichen Bautätigkeiten im Frühjahr 1945 begonnen werden. Der Weg zum Schiessstand wurde von einigen wenigen Personen (darunter Otto Nussbaumer, Albin Steiner, Linus Steiner und Otto Steiner) in unzähligen Stunden (mit Pickel und Schaufel) ausgeführt. Beim Bau lief aber nicht alles rund. Obwohl die Finanzen knapp waren, wurde die zunächst aus Beton erstellte Grundmauer des Schützenhauses abgerissen und durch Liesberger Kalksteine ersetzt. Bei der Fertigstellung des Schützenhauses musste sogar die Dorfschule (Jungen und Mädchen) anpacken. Vom Talweg bis zum Schiessstand wurde über die Weide eine Schlange gebildet, um so die einzelnen Ziegel hinauf zu transportieren.
Das erste Schützenhaus auf der Erhaldenweide
Um einen Teil der übrig gebliebenen Schulden abzubauen, wurde Ende August 1947 ein gemeinsames Gabenschiessen unter Mitwirkung der übrigen Dorfvereine (Musikverein, Turnverein, Jodelclub und Kirchenchor) durchgeführt. Der Reingewinn betrug Fr. 2'785.20. Vollständig abgeschlossen war der Bau der Schiessanlage aber erst mit dem Einbau einer Signalanlage und einer Scheibenabdeckung im Jahre 1955. Für den Graben vom Schützenhaus bis zum Scheibenstand musste sich jedes schiesspflichtige Mitglied für 4 Stunden Arbeit verpflichten. 1954Am 25. – 26. Juni führten die Riederwald-Schützen ein Jubiläumsschiessen durch (25 Jahre SG Liesberg). Das Organisationskomitee wurde von Alfred Hueber geleitet. Wohl aus dieser Zeit stammt auch das folgende Bild auf der Weide neben dem Schützenhaus. Präsident war damals Reinhold Grun (vorne links). Oben links erkennt man Marcel Zangger, daneben Albert Nussbaumer und Paul Steiner-Steiner, in der Mitte Edi Bühler und Hans Wanner. Neben Reinhold Grun sitzen Ernst Hänggi (Vizepräsident), Silvan Fleury (Schützenmeister), Hugo Meier (Kassier) und Otto Steiner. Otto war während vieler Jahre Zeigerchef der Riederwald-Schützen. Weil der Scheibenstand am Nordhang der Aebi schattig und feucht ist, hat er die Scheiben auch mit Ross und Wagen nach Hause transportiert, um sie dort neu aufzuziehen und zum Trocknen an die Sonne zu legen.
1958Die Feldschützen belegten in ihrer Kategorie den 2. Rang am Eidg. Schützenfest in Biel. Beide Vereine brachten den Kranz mit Goldlorbeer nach Hause.
1960Am 1. und 2. August weihten die Feldschützen eine neue Fahne ein. Bei der Feier unter der Leitung von OK-Präsident Josef Bänninger wirkten auch die übrigen Dorfvereine mit. Dabei soll viel getrunken und zünftig getanzt worden sein. Patensektion war die Schützengesellschaft.
1962Am letzten Maisonntag vereinigten sich 525 Schützen des Bezirksverbandes in Burg zum Eidg. Feldschiessen, durchgeführt nur an einem Schiesstag auf einer prachtvollen Schiessanlage mit 60 Feldscheiben. Zum ersten Mal konnte Liesberg einen Schützenkönig am Feldschiessen feiern. Othmar Meyer, Mitglied der Feldschützen, schoss hervorragende 87 Punkte (Maximum 90 Punkte).
Der erfolgreiche Schütze, gefeiert von seinen Vereinskollegen Linus Franz, Reinhold Steiner, Otto Franz und Hermann Ryf.
1963Am 6. und 7. Juli nahmen 717 Schützen am Jubiläumsschiessen der Feldschützen (60 Jahre) teil. Im gleichen Jahr gewann die Schützengesellschaft am Eidg. Schützenfest in Zürich den Kranz mit Goldlorbeer.
1966Die Feldschützen schafften sich eine Standarte an.
1967Unter der Leitung von OK-Präsident Hugo Grun führten die Riederwald-Schützen am 20. und 21. Mai das Sägebachschiessen durch. 596 Schützen nahmen daran teil. Liesberg nützte den Heimvorteil aus und stellte mit Rudolf Känzig auch gleich den Schützenkönig. Für Unterhaltung im vollen Festzelt am Samstag sorgte die Stadtharmonie Laufen.
1969Die Schützengesellschaft erreichte beim Feldschiessen in ihrer Kategorie mit 78,695 Punkten den ersten Rang im Landesteil Jura. Am Eidg. Schützenfest in Thun gewann sie wiederum den Kranz mit Goldlorbeer.
1970Unter der Leitung von OK-Präsident Othmar Meyer führten die Feldschützen am 24. und 25. Mai das Schwanenschiessen durch. Bester Jungschütze war Christian Steiner von der Schützengesellschaft.
1971Beim Eidg. Feldschiessen, organisiert von der Schützengesellschaft unter der Leitung von OK-Präsident Ernst Hänggi, nahmen 78 Riederwald-Schützen und 77 Feldschützen teil. Besucht wurde das Feldschiessen in diesem Jahr auch von hohen Funktionären (u.a. Regierungsrat Dr. R. Bauder, Kantonalschützenpräsident G. Schläppi, Chef EMD Schiesswesen Oberst Meisterhans und mehrere Vorstandsmitglieder von Kanton, Landesteil und Bezirk). Rudolf Känzig schoss hervorragende 87 Punkte, womit er den Schützenkönig nur wegen des geringeren Alters verpasste.
1972Schon in den sechziger Jahren machten sich die Schützen ernsthaft Gedanken über einen Um- oder Neubau des Schützenhauses. Im Frühling 1968 wurde deshalb aus beiden Vereinen eine 10-köpfige Baukommission eingesetzt.
Die Angelegenheit verlief aber von Anfang nicht rund, weil man sich über den Umfang eines solchen Baus offenbar nicht einig war. Auf jeden Fall hat die Schützengesellschaft den Vorschlag der Baukommission, die ein Projekt für einen Neubau des Schützenhauses und eine Erneuerung des Scheibenstandes für ca. Fr. 126'000. (davon Fr. 80’000.- durch die Gemeinde finanziert) ausarbeitete, an einer Vereinsversammlung vom Dezember 1968 verworfen und sich lediglich für eine allgemeine Renovation ausgesprochen. Begründet wurde dieser Entscheid insbesondere mit der zu hohen finanziellen Belastung der Gemeinde in nächster Zeit (Wasserversorgung, Kläranlage). In der Folge sprach man vor allem bei den Feldschützen von einer leidigen Angelegenheit, weil alle Pläne und Bemühungen der Baukommission umsonst gewesen seien. Die ganze Sache wurde dann auf Eis gelegt und erst anfangs 1971 wieder aufgenommen, wobei jetzt nur noch die Rede von Umbau und Reparatur des Schützenhauses war. Beide Vereine richteten an die Gemeinde ein Gesuch für einen Beitrag von Fr. 30'000.- an die Kosten der Renovation des Schützenhauses und die Anschaffung von 2 automatischen (elektronischen) Scheiben. Als die Gemeindeversammlung beiden je Fr. 30'000.- zusprach, wollten die einen es in eine moderne Scheibenanlage stecken, die anderen das Schützenhaus renovieren und den alten Traum von einer Schützenstube verwirklichen. Da begann eine ernsthafte Diskussion über den Zusammenschluss der Vereine. An der Generalversammlung vom 4. März 1972 beschlossen die Feldschützen mit 37 zu 3 Stimmen, mit der Schützengesellschaft über den Zusammenschluss zu verhandeln. Eine gemeinsame Kommission machte sich nun an die notwendigen Arbeiten (insb. Ausarbeitung von Statuten). Nachdem die Schützengesellschaft sich im Oktober 1972 noch mit 12 zu 10 (bei geheimer Abstimmung) gegen den Zusammenschluss aussprach, stimmte sie an einer ausserordentlichen Vereinsversammlung vom 13. Dezember 1972 der Fusion schliesslich mit 19 zu 9 Stimmen zu, wobei diesmal offen abgestimmt wurde. 1973An der Gründungsversammlung des (fusionierten) Schützenvereins vom 17. März im Gasthof Rössli wurden die Statuten verabschiedet. Die Fusion war wohl der Grund für einen Vorstand mit insgesamt 13 Mitgliedern. Je sechs Vorstandsmitglieder wurden bereits von den beiden aufgelösten Gesellschaften bestimmt. Aus der Versammlung wurde Bruno Grun als Präsident vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Vorgestellt wurde auch die neue Vereinsstandarte. Man hat die Standarte der Feldschützen genommen und einfach den Namen und die Jahreszahl abgeändert. Im laufenden Jahr wurden zwei Polytronic-Scheiben (elektronische Scheiben der 1. Generation) eingebaut.
Am Feldschiessen in Röschenz schoss Kamerad Stephan Grun ausgezeichnete 86 Punkte und wurde zum Schützenkönig ausgerufen. Der Jungschützenkurs erreichte mit 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern den bisher grössten Bestand.
1974Unter der Leitung von OK-Präsident Hans Ineichen führte der Schützenverein das Feldschiessen durch, wobei 162 Liesbergerinnen und Liesberger teilnahmen.
1975An der GV vom 18. April wurde das von Stephan Grun und seinem Sohn Hansjörg ausgearbeitete Projekt über den Umbau des Schützenhauses beziehungsweise Anbau einer Schützenstube verabschiedet. Beim Feldschiessen in Laufen schoss die Sektion 77,961 Punkte und klassierte sich in der Kategorie B2 im 1. Rang des Kantons.
1976Der Bau der Schützenstube wurde realisiert, wobei einige Mitglieder harte Arbeit geleistet und viele Stunden geopfert haben. Insbesondere Stephan Grun und Otto Franz leisteten einen grossen Einsatz.
Beim Feldschiessen in Wahlen schoss Stephan Grun mit 70 Punkten (Maximum 72) ein Spitzenresultat und durfte sich zum 2. Mal als Schützenkönig feiern lassen. Mit diesem Resultat stand er auch im Jura an 1. Stelle.
Als bester Jungschütze des jurassischen Landesteils erreichte Daniel Gygi am westschweizerischen Jungschützentreffen in Plaffeien (FR) den 12. Rang.
Höhepunkt des Jahres war aber die erstmalige Qualifikation der Karabinergruppe „Kennedy“ für den Final der schweizerischen Gruppenmeisterschaft in Olten. 1978Unter der Leitung von OK-Präsident Hans Ineichen führte der Schützenverein am 15. Mai sowie 10./11. Juni ein Fahnenweihschiessen durch. Die Teilnehmerzahl von 1072 war ein Rekord an einem Gruppe B-Schiessen seit Bestehen des jurassischen Schützenverbandes. Jeder Teilnehmer bekam ein Weinglas mit dem Bild der neuen Fahne. Als Auszeichnung wurde ein Bierstiefel mit dem Bild eines Landsknechtes und der neuen Fahne abgegeben.
Die Fahne des Schützenvereins; bei der Einweihung stellten sich Olga Kohler-Christ und Marcel Steiner-Franz als Gotte und Götti zur Verfügung, als Patensektion die SG Roggenburg-Ederswiler.
Markus Franz belegte in der Jahreswertung des SSV den 10. Rang von über 30'000 Jungschützen der Schweiz. Im Herbst wurde erstmals um den Orlandi-Cup, gestiftet von Peter Orlandi, geschossen.
1979Mit Georges Grun gewann erst zum zweiten Mal (nach Marius Borer 1977) ein Liesberger Jungschütze das Jungschützenwettschiessen im Bezirk, und zwar mit 59 Punkten (Maximum 60 Punkte). Zum ersten Mal gewannen die Jungschützen den Laufentaler Gruppenwettkampf (Binkert-Cup).
Am Jungschützentag des Eidg. Schützenfestes in Luzern klassierte sich Franz Grun unter den 20 besten Jungschützen der Schweiz. Der Schützenverein erreichte mit einem Durchschnitt von 37,739 Punkten den 41. Rang in der 2. Kategorie und kehrte mit dem Goldlorbeerkranz heim.
1981Unter der Leitung von OK-Präsident Ernst Hänggi führte der Schützenverein am 9. und 16./17. Mai das 100 Jahr-Jubiläumsschiessen sowie am 23. und 30./31. Mai das Feldschiessen (erstmals seit langer Zeit nur auf einem Schiessplatz im Laufental) durch. Mit 1121 Schützinnen und Schützen am Jubiläumsschiessen wurde die Teilnehmerzahl des Fahnenweihschiessens noch übertroffen. Das historische Kranzsujet bestand aus dem Siegel der Gemeinde Liesberg, als das Fürstbistum Basel unter französischer Herrschaft war (1792 – 1815).
Das Jubiläum wurde am Wochenende des Feldschiessens mit einem Unterhaltungsabend in der Festhalle Truschletten (Conférencier, Akrobatengruppe und Tanzmusik) und einem Jubiläumsakt vor der Rangverkündigung des 100 Jahr-Schiessens sowie des Feldschiessens gebührend gefeiert. Auch das Feldschiessen wurde mit einer Rekordteilnehmerzahl von 1051 Schützinnen und Schützen (davon allein 185 aus Liesberg!) besucht. Einmalig war auch der 50m-Feldstand für die Pistolenschützen. Man schoss vom Talweg (zwischen Eiche und Forstschuppen) Richtung Amdil.Die Sturmgewehrgruppe, bestehend aus Josef Kohler, Stephan Grun, Kurt Grunder, Bernhard Bieli und Ruedi Grun, qualifizierte sich erstmals für den Final der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft vom 30. August in Olten.
1982Beim WC-Anbau (inkl. Aushub für die Klärgrube) leisteten Mitglieder des Schützenvereins 760 Stunden Fronarbeit.
1983Mit einem Durchschnitt von 37,350 Punkten erreichte der Schützenverein am Berner Kantonalschützenfest in Biel den 4. Rang in der 2. Kategorie und kehrte mit dem Goldlorbeekranz heim. Hervorragend schoss dabei Stephan Grun. Im Schützenkönigausstich belegte er den 2. Rang hinter einem Zürcher, womit er mit der Silbermedaille und als bester Berner mit dem Goldlorbeer-Kopfkranz ausgezeichnet wurde.
19841984 Mit Thomas Borer wurde erstmals ein Jungschütze aus Liesberg „Champion AJBT“ (Erster des bernisch-jurassischen Landesteils). Beim AJBT-Match schoss Stephan Grun mit dem Sturmgewehr 275 Punkte und belegte den ersten Rang.
19851985 Reto Steiner gewann mit 56 Punkten (Ausstich 94 P.) das Jungschützenwettschiessen des Bezirks. Der Schützenverein gewann am Eidg. Schützenfest in Chur in der 1. Kategorie den Goldlorbeerkranz.
19861986 Unter der Leitung von OK-Präsident Franz Grun führte der Schützenverein am 3./4. und 19. Mai das 1. Denkmal-schiessen durch, das von 844 Schützinnen und Schützen besucht wurde.Werner Chételat gewann den AJBT-Match mit dem Karabiner (538 Punkte). 1987Im Schützenhaus wurden zwei weitere Polytronicscheiben eingebaut, was auch den Einzug eines neuen Kabels zum Scheibenstand bedingte.
Ende April führte der Schützenverein das erste Dorfplauschturnier durch, an dem 13 Gruppen zu vier Liesbergern, auch aus den anderen Dorfvereinen, teilnahmen. Die Idee zu diesem Anlass ging vom damaligen Bahnhöfliwirt aus, der die Wanderpokale spendete. Das Dorfplauschturnier hat sich zu einem beliebten Wettkampf entwickelt, der sich insbesondere als Vorbereitung zum Feldschiessen als ideal erwiesen hat. Seit der ersten Durchführung nehmen jährlich etwa 100 Liesberger daran teil, wobei an der Rangeverkündigung, an der auch von ortsansässigen Firmen und Gewerbebetrieben gespendete Naturalpreise abgegeben werden, jeweils ausgiebig gefeiert wird. 1988Beim Feldschiessen in Röschenz durfte der Schützenverein mit Werner Chételat (69 Punkte) wieder einmal einen Schützenkönig feiern. Schützenkönig Werner Chételat mit Ehrendame und Fähnrich Marius Kohler. Werner ist seit den 90-er Jahren zweifellos der beste und konstanteste Schütze im Laufental. Von 1991 bis 2004 gewann er insgesamt neun Mal die Verbandsmeisterschaft im Feld A (Karabiner, ab 1996 Standardgewehr) und mehrer Male den Bezirksmatch. Am Feldschiessen zählt er immer zu den heissesten Favoriten. Seit Jahren gilt nämlich: „Wer Schützenkönig werden will, muss zuerst Werner Chételat schlagen“.
1989Beim vom Schützenverein für das obere Laufental organisierten Feldschiessen nahmen 155 Schützinnen und Schützen aus Liesberg teil. Hohe Funktionäre, angeführt von Regierungsrat Peter Schmid, erwiesen unserem Schiessplatz mit ihrem Besuch die Ehre.
Die Jungschützen Jörg Halbeisen, Bruno Linder, Hansjörg Spahr, Udo Borer und Thomas Schnell gewannen den Laufentaler Gruppenwettkampf (Zbinden-Cup).
Beim 100-jährigen Verbandsjubiläum beteiligte sich der Schützenverein mit einem originellen Wagen am Festumzug in Laufen.Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte war der erstmalige Besuch des traditionellen Rütlischiessens am Mittwoch vor Martini. Für den Schützenverein haben sich in den vereinsinternen Ausscheidungen Stephan Grun, Hans Nussbaumer, Hans Borer, Werner Chételat, Christian Jaun, Marius Kohler, Daniel Gygi und Ruedi Grun empfohlen.
Diese acht Schützen fuhren am frühen Morgen des 8. Novembers zusammen mit sieben Begleitpersonen nach Brunnen, wo man bei schönem Wetter schon von weitem das Scheibenbild auf der anderen Seeseite oberhalb der Rütliwiese erkennen konnte. Nach einer zehnminütigen Schifffahrt und einem kurzen Fussmarsch bekam man schon die ersten Eindrücke von der einzigartigen Stimmung des Rütlischiessens mit. Die Gewehre der sich vorbereitenden Schützen hingen wie Früchte an den Bäumen und viele Sektionen, die schon tags zuvor in Brunnen eingetroffen waren, richteten sich für den ganzen Tag unter freiem Himmel ein und boten den anderen Schützen kulinarische Spezialitäten aus ihrer Gegend an. In einer Reihe stellten sich 48 Schützen auf, die das Programm nach Kommando (3 Schüsse in 1 Minute und 2 Mal 6 Schüsse in je 2 Minuten) kniend auf die Scheibe A5 zu absolvieren hatten. Mit einem Durchschnitt von 72 Punkten erreichten die Liesberger den ausgezeichneten 12. Rang aller 40 Gastsektionen. Werner Chételat schoss 82 Punkte und durfte für die Sektion den begehrten Rütlibecher in Empfang nehmen. 19901990 Otto Kohler schoss beim Feldschiessen in Wahlen 70 Punkte und wurde zum Schützenkönig erkoren.
Im Rahmen einer Zivilschutzausbildung konnte der zunächst nur provisorisch erstellte Schuppen westlich des Schützenhauses überdacht werden.
Am Eidg. Schützenfest in Winterthur erreichte der Schützenverein mit 45,034 Punkten den Silberlorbeerkranz und stieg in der Folge in die 2. Kategorie ab. Für den Höhepunkt sorgte jedoch Dieter Spies, der im Juniorenstich mit 49 Punkten (Maximum 50 P.) den 7. Rang belegte. Werner Chételat gewann mit 536 Punkten den AJBT-Match. 1991Roger Jorai belegte in der Jahreswertung der Jungschützen den 1. Rang im Landesteil und wurde zum Champion AJBT erkoren. Mit hervorragenden 562 Punkten siegte Werner Chételat wiederum beim AJBT-Match und belegte an den Schweizermeisterschaften mit dem Karabiner den 18. Rang.
1992Unter der Leitung von OK-Präsident Werner Chételat führte der Schützenverein am 20. April und 2./3. Mai das 2. Denkmalschiessen durch, das von 842 Schützinnen und Schützen (davon 134 aus Liesberg) besucht wurde. Die Jungschützen Beat Hammel, Roger Jorai, Daniel Steiner und Michel Steiner sowie die Jungschützin Regina Chételat gewannen zum 2. Mal den Zbinden-Cup.
1993Am Feldschiessen in Roggenburg setzte sich Favorit Werner Chételat durch und wurde mit 70 Punkten Schützenkönig. Beim Landesteilschiessen AJBT in Laufen erreichte der Schützenverein mit einem hervorragenden Durchschnitt von 39,062 Punkten den 1. Rang der 2. Kategorie. Das Maximum von 40 Punkten schossen dabei Ruedi Grun, Donat Steiner, Hugo Grun jun. und Bruno Linder.
1994Zusammen mit allen anderen Laufentaler Sektionen wurde der Schützenverein an der Delegiertenversammlung vom 12. März in Diegten feierlich in die Kantonalschützengesellschaft Baselland aufgenommen.
Nachdem die Gemeinde Liesberg von der Gemeinde Bärschwil um Mitbenützung der Schiessanlage angefragt worden war, befürworteten Gemeinderat und Schützenverein eine Kooperation von Liesberg und Bärschwil im Schiesswesen. Bereits am 20. April fand unter der Leitung von Daniel Gygi die erste Sitzung der Kommission Neubau Schützenhaus statt. In einem Grundsatzentscheid unterstützte die Gemeindeversammlung im Mai dieses Vorhaben. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 15. Juli stellte Präsident Daniel Gygi das von Architekt Hans-Ruedi Ingold ausgearbeitete Projekt über den Neubau des Schützenhauses vor. Die Bruttobaukosten (inkl. geplante Eigenleistungen der Schützen von Fr. 60'000.-) wurden auf Fr. 540'000.- veranschlagt. Die Schützen bewilligten auch einen Kredit von max. Fr. 50'000.-- für den Umbau der Schützenstube und für eine zusätzliche Scheibe. Im September stimmte die Gemeindeversammlung von Bärschwil einer Beteiligung an der Gemeinschaftsschiessanlage Erhalden zu und genehmigte einen Bruttokredit von Fr. 256'000.-. Der Souverän von Liesberg genehmigte in der Folge den Bau sowie die Verträge der Schiessanlage und stimmte einem Bruttokredit von Fr. 325'470.- zu.
Der Schützenverein konnte erstmals an den schweizerischen Sektionsmeisterschaften teilnehmen und belegte in der 2. Kategorie den 8. Rang.
Im November wurde das Baugesuch für die neue Schiessanlage eingereicht und gleichzeitig mit dem Abbruch des bestehenden Schützenhauses begonnen. 1995Im Januar wurde mit dem Bau der Anlage begonnen und bereits im April beendet. Damit konnte die erste interkantonale Schiessanlage Baselland-Solothurn in Betrieb genommen werden. Am Eidg.Schützenfest in Thun schoss der Schützenverein einen Durchschnitt von 70,247 Punkten und kehrte mit dem begehrten Goldlorbeerkranz nach Hause.
Im Beisein von Vertretern aus Politik und Schützenkreisen wurde die mit 10 elektronischen Scheiben der neuesten Generation ausgestattete Gemeinschaftsschiessanlage Erhal¬den im September offiziell eingeweiht.
Ruedi Grun schoss an den dezentralisierten Matchmeisterschaften mit dem neuen Sturmgewehr 289 Punkte (Maximum 300 P.) und qualifizierte sich für die Schweizermeisterschaften in Lausanne, wo er den 41. Rang erreichte.
Am 14. Oktober konnte der Schützenverein wiederum am Final der schweizerischen Sektionsmeisterschaften in Luzern teilnehmen und belegte dort mit einem Durchschnitt von 45,929 Punkten in der 2. Kategorie den ausgezeichneten 5. Rang, wobei eine Medaille nur knapp verpasst wurde. 1996Unter der Leitung von OK-Präsident Hans Nussbaumer führten Liesberg und Bärschwil am 18./19. und 27. Mai ein Standeinweihungsschiessen durch, das die Rekordteilnehmerzahl von 1313 Schützinnen und Schützen anlockte. Beim Feldschiessen in Wahlen schoss der Schützenverein den hohen Durchschnitt von 62,090 Punkten und belegte im Kanton den 1. Rang in der 2. Kategorie. Während 7 Tagen stand die neue Anlage Ende Juni auch dem solothurnischen Kantonalschützenfest zur Verfügung.
Mit dem Sieg der Jungschützen Heiko Steiner, Michel Schneider, Udo Schwyzer, Heinz Gruber und Adrian Jorai im Laufentaler Gruppenwettkampf ging der Zbinden-Cup endgültig in den Besitz des Schützenvereins über.
Am Kantonalmatch schoss Werner Chételat mit dem Stan¬dardgewehr 567 Punkte und gewann die Goldmedaille. 1997An der GV vom 8. März wurden die neuen Statuten des Schützenvereins einstimmig verabschiedet. Mit 125 Teilnehmern stellte der Schützenverein am Feldschiessen in Liesberg die grösste Beteiligung aller Baselbieter Sektionen. Erstmals seit 15 Jahren fand das Feldschiessen wieder einmal auf einem einzigen Schiessplatz mit insgesamt 25 Feldscheiben statt, der auch die Funktionäre aus Militär und Politik unter der Leitung von Regierungsrat Andreas Koellreuter anlockte. Beim kantonalen Gruppenmeisterschaftsfinal in Aesch belegte Liesberg im Feld A (Standardgewehr) den 2. Rang, im Feld B (Stgw 57) den 2. Rang und im Feld C (Stgw 90) den 3. Rang. Als einzige Gruppe des Kantons qualifizierten sich die Standardgewehrschützen Pius Joray, Charles Jermann, Werner Chételat, Yolanda Brügger und Daniel Gygi für den schweizerischen Final in Olten.
Am Kantonalschützenfest beider Basel in Sissach belegte der Schützenverein mit einem Durchschnitt von 73,661 Punkten den 4. Rang in der 2. Kategorie. Werner Chételat gewann den Kantonalmatch mit 571 Punkten und holte in der Schützenkönigskonkurrenz die Bronzemedaille. 1998Ruedi Grun durfte sich am Feldschiessen in Laufen mit hohen 71 Punkten als Schützenkönig feiern. Die Sektion belegte im Kanton den 1. Rang in der 2. Kategorie (62,667 P.). Beim Kantonalfinal vom 30. Mai in Liestal schossen die Standardgewehrschützen Pius Joray, Charles Jermann, Werner Chételat, Yolanda Brügger und Daniel Gygi 961 Punkte (479 und 482 P.) und wurden mit einem Vorsprung von 20 Punkten erstmals Kantonalmeister. Mit Spitzenresultaten in den nachfolgenden Hauptrunden (475, 489 und 487 P.) qualifizierten sie sich wie im Vorjahr für den schweizerischen Final, der am 6. September in Olten stattfand. Dort erreichten sie scheinbar problemlos die Runde der letzten vier Gruppen. Im Finaldurchgang schossen sie dann trotz eines Scheibenfehlers noch 465 Punkte und belegten schliesslich mit 6 Punkten Rückstand den hervorragenden 2. Platz. Den Gewinn der Silbermedaille und den Titel des Vize-Schweizermeisters feierte dann der Schützenverein bei einem grossen Empfang am Abend in Liesberg ausgiebig. Die Jungschützen Heiko Steiner, Michel Schneider, Marc Steiner, Nicole Holzherr, Sandy Sarmini und Sandra Linder gewannen den Laufentaler Jungschützengruppenwettkampf mit über 30 Punkten Vorsprung. Michel Schneider belegte in der Einzelrangliste den 1. Platz.
1999Unter der Leitung von OK-Präsident Daniel Gygi führte der Schützenverein am 15./16. und 24. Mai das 3. Denkmal-schiessen durch, das von 994 Schützinnen und Schützen besucht wurde. Am Feldschiessen in Roggenburg wiederholte der Schützenverein seinen Vorjahressieg in der 2. Kategorie mit einem Durchschnitt von 61,927 Punkten.
Mit Marc Steiner gewann seit langer Zeit wieder einmal ein Jungschütze das Jungschützenwettschiessen des Bezirks. Er schoss 58 Punkte und durfte dafür die vom Kanton gespendete Glocke in Empfang nehmen.
Beim Kantonalfinal vom 5. Juni in Liestal gewannen Hans Nussbaumer, Walter Spahr, Peter Hornung, Ruedi Grun und Franz Grun im Feld D (Karabiner/Stgw 90) die Goldmedaille und durften sich erstmals als Kantonalmeister feiern. Die Standardgewehrschützen Charles Jermann, Gerold Meier, Werner Chételat, Daniel Gygi und Heiko Steiner gewannen diesmal zwar nur die Bronzemedaille, qualifizierten sich aber trotzdem für die schweizerischen Hauptrunden. Weil sie dort das höchste Resultat der ausscheidenden Gruppen schossen (480 P.), durften sie am 6. September in Olten den begehrten Huguenin-Preis in Empfang nehmen. Einmal mehr gewann Werner Chételat den Kantonalmatch mit dem Standardgewehr (560 P.). 2000Am 25. März war Liesberg erstmals Gastgeber der kantonalen Delegiertenversammlung.
Einen weiteren Schützenkönigstitel konnte Werner Chételat am Feldschiessen in Röschenz feiern. Er schoss wie 4 andere Schützen 70 Punkte und setzte sich im Ausstich durch.
Der Durchschnitt von 62,780 Punkten reichte abermals zum Sieg der 2. Kategorie in der kantonalen Rangliste. In der Gruppenmeisterschaft gab es beim Kantonalfinal vom 3. Juni in Liestal einen zweifachen Sieg. Sowohl die Standardgewehrschützen (Pius Joray, Charles Jermann, Werner Chételat, Daniel Gygi und Heiko Steiner) als auch die Ordonnanzgewehrschützen (Hans Nussbaumer, Walter Spahr, Klara Spahr, Peter Hornung und Ruedi Grun) durften als Kantonalmeister die Goldmedaille in Empfang nehmen.
Am 14. und 15. Juli nahm der Schützenverein am Eidg. Schützenfest in Bière teil. Mit einem Durchschnitt von 48,641 Punkten belegte die Sektion den 61. Rang und gewann den Goldlorbeerkranz. Das ausgezeichnete Resultat hatte dann auch den Wiederaufstieg in die 1. Kategorie zur Folge. Charles Jermann gewann als bester des Veteranenstichs ein Standardgwehr. Beim Landesteilschiessen AJBT vom September in Nods schoss die Sektion einen Durchschnitt von 75,324 Punkten und klassierte sich im 2. Rang. 2001Am Feldschiessen in Dittingen schoss Peter Hornung 71 Punkte und wurde nach einem spannenden Ausstich zum Schützenkönig erkoren. Beim 3. Jurassischen Kantonalschützenfest schoss der Schützenverein hervorragende 49,295 Punkte und belegte den 2. Rang (von 165 Sektionen). Ruedi Grun gewann am Kantonalmatch mit dem Sturmgewehr 90 (538 P.) die Goldmedaille. Unter der Federführung von Daniel Gygi wurde in Fronarbeit hinter dem Schützenhaus ein Fussweg erstellt.
2002Beim Feldschiessen in Röschenz nahmen wieder einmal über 100 Schützinnen und Schützen von Liesberg teil. Mit einem Durchschnitt von 61,533 Punkten reichte es in der 1. Kategorie zum 3. Rang im Kanton. Am kantonalen Gruppenfinal vom 1. Juni in Sissach gewan¬nen die Standardgwehrschützen (Charles Jermann, Werner Chételat, Leo Meier, Christine Prétat und Daniel Gygi) ein weiteres Mal die Goldmedaille.
Zum zweiten Mal konnte der Schützenverein im November am traditionellen Rütlischiessen teilnehmen. Für die Teilnehmer (Charles Jermann, Hans Nussbaumer, Werner Chételat, Christine Prétat, Marius Kohler, Daniel Gygi, Ruedi Grun und Franz Grun) sowie für die Begleitpersonen war es wiederum ein denkwürdiger Tag. Für einmal zeigte Hans Nussbaumer den Matcheuren den Meister und durfte mit 81 Punkten den Rütlibecher in Empfang nehmen. 2003An der GV stimmten die Anwesenden einem Dienstbarkeitsvertrag mit der Burgerkorporation über ein 50-jähriges Bau- und Benutzungsrecht zu. Ebenfalls angenommen wurde ein 12-jähriger Liefervertrag mit der Brauerei Ziegelhof, der u.a. den Bezug günstiger Tische und Stühle beinhaltete.
Schon wieder einen Sieg landeten die Standardgwehrschützen (Charles Jermann, Werner Chételat, Leo Meier, Christine Prétat, Daniel Gygi und Margot Helfenstein) am kantonalen Gruppenfinal vom 17. Mai in Sissach. Im Juni fand auf fast allen Schiessständen im Laufental das 24. Kantonalschützenfest beider Basel statt. Die Durchführung eines solchen Anlasses bedeutete für den Schützenverein einen enormen Arbeitsaufwand. Über 80 Helferinnen und Helfer standen während 8 Tagen auf dem Schiessplatz Erhalden und am Absenden vom 6. September im Seemättli im Einsatz. Die Sektion belegte mit 92,867 Punkten den 5. Rang in der 1. Kategorie. Herausragend war die Leistung des 12-jährigen Pierre Brem, der beim Junioren- und Jungschützentag am 22. Juni in Laufen 91 Punkte schoss und die Goldmedaille in der Kategorie der 10- bis 16-Jährigen gewann.
2004Im Jubiläumsjahr knüpfte der Schützenverein nahtlos an die Erfolge der vergangenen Jahre an. Einen totalen Triumph gab es am kantonalen Gruppenfinal vom 15. Mai in Liestal. Mit einem Vorsprung von 15 Punkten feierten die Standardgewehrschützen bereits den 5. Titel (den 3. in Folge).
Die Siegergruppe
Margot Helfenstein-Känzig (Ersatz), Leo Meier, Werner Chételat, Charles Jermann; kniend:
Daniel Gygi und Christine PrétatFür eine Überraschung sorgten die Schützen mit den Ordonnanzwaffen (Karabiner/Stgw 90). Nachdem sie im ersten Durchgang noch auf Rang 3 lagen, steigerten sie sich und gewannen mit 1383 Punkten (nur ein Punkt vor Favorit Arlesheim) ebenfalls die Goldmedaille.
Die Siegergruppe
Beat Joray (Ersatz), Markus Stalder, Peter Hornung, Hans Nussbaumer, Ruedi Grun und Stephan GrunDie Standardgewehrschützen qualifizierten sich in der Folge zum dritten Mal nach 1997 und 1998 für den schweizerischen Final vom 4. September in Zürich, wo sie den 14. Rang belegten. Beim Feldschiessen anfangs Juni in Laufen erreichte der Schützenverein mit 62,635 Punkten in der 1. Kategorie den 4. Rang im Kanton. Spannend verlief der Kampf um den Schützenkönig. Eine Schützin und vier Schützen, darunter mit Werner Chételat und Ruedi Grun zwei Liesberger, schossen 71 Punkte und mussten in einem Ausstich nochmals antreten. Dabei gewann Ruedi Grun mit 69 P. und durfte sich zum 2. Mal nach 1998 als Schützenkönig feiern.
Am 15. Juni fand unter der Leitung von OK-Präsident Daniel Gygi die 1. Sitzung für das im Frühling 2005 geplante Jubiläumsschiessen 125 Jahre SV Liesberg statt.